ASV stellt die Weichen für das Topspiel

von Andreas Koller (Kommentare: 0)

Cham nimmt auch die Hürde in Schrobenhausen

Cham.Nach dem 14. Spieltag in der Bayernliga Mitte und vor dem wohl größten Spiel der Vereinsgeschichte am Wochenende behalten die Bayerwald-Luchse Cham ihre weiße Weste. Mit 103:85 siegte die Mannschaft vor stimmungsvoller Kulisse in Schrobenhausen.

Es ist immer schwer, sich auf das nächste Spiel zu fokussieren, wenn eine Woche später das Spitzenspiel ansteht. Dennoch wollte die Mannschaft nicht den Fehler begehen und die Gastgeber unterschätzen – gerade, weil in Schrobenhausen eine lautstarke und gut gefüllte Halle auf die Chamer Basketballer wartete. Nicht umsonst hatten die Gastgeber bis dato fast alle Heimspiele gewonnen. ASV-Coach Bradley Melton musste in dem Spiel gleich auf mehrere Stammkräfte verzichten: Neben Vidoje Lukovic konnten Patrick Kamm sowie Sebastian Zierl nicht mitwirken.

Die Gastgeber begannen gerade in der Verteidigung gewohnt aggressiv und doppelten verschiedenste Chamer Spieler. Diese Hektik zog sich durch das gesamte Spiel und sorgte dafür, dass nie wirklich ein richtiger Spielfluss zustande kam. Die Partie startete ausgeglichen; erst zum Ende des ersten Viertels konnte sich der Tabellenführer auf sieben Punkte absetzen (16:23).

Vondra sorgt für Entscheidung

Beide Mannschaften offenbarten am defensiven Brett Fehler. Und bis zur Halbzeit war es der ASV Cham, der dies besser ausnutzen konnte. Die Offensive kam besser in Schwung und so führte das Chamer Team mit 37:50. Auch Nachwuchsspieler Louis Keber zeigte nicht nur im Abschluss, sondern auch im Rebounding seine Stärken. Gleich vier offensive Abpraller schnappte sich der junge Center und verhalf so seinem Team zu zweiten Wurfchancen.

In der zweiten Hälfte wollte Melton von seinen Spielern sehen, dass sie sich von der Kulisse nicht beeindrucken lassen und früh die Vorentscheidung suchen. In der Tat ließ ihn seine Mannschaft nicht im Stich und baute die Führung Punkt um Punkt aus. Während Karel Ausprunk unter dem Korb kaum zu stoppen war, war es sein Landsmann Pavel Vondra, der sein heißes Händchen fand. 17 Punkte erzielte dieser allein im dritten Viertel, darunter drei erfolgreiche Dreipunktewürfe. „Pavel war in der zweiten Halbzeit überragend und hat uns nochmals viel Aufwind gegeben. Wenn er weiter so spielt, sind er und wir nur schwer zu stoppen“, zeigte sich Kapitän Andreas Koller erfreut über die Leistung seines Teamkollegen.

14. Saisonsieg am Ende perfekt

Mit einer komfortablen 27-Punkte-Führung ging es für die Chamer Luchse in das Schlussviertel. Die Gastgeber gaben sich trotz des Rückstands nie auf und kämpften tapfer. Allen voran Timothy Spatschek, der im letzten Spielabschnitt nahezu perfekt aus dem Feld warf. Gleich vier erfolgreiche Dreier verwandelte der junge Flügelspieler, ganz zum Ärger von Bradley Melton. „So etwas darf uns nicht passieren. Wenn ein Spieler so heiß ist, müssen wir ihn besser verteidigen“, sagte der Chamer Trainer. Am Resultat änderte sich jedoch nur noch wenig und die Luchse durften sich über den 14. Saisonsieg freuen.

„Es war kein schönes Spiel, aber am Ende haben wir eine solide Leistung gezeigt und einen wichtigen Sieg einfahren können“, fasst Melton die Partie zusammen. Erfreut zeigte er sich über die gute Freiwurf- und Dreierquote seines Teams. Mit dem Sieg sind nun auch alle Voraussetzungen geschaffen für das Gipfeltreffen am Sonntag (15 Uhr) in der Chamer Zweifachturnhalle über dem Hallenbad. Dann ist der Tabellenzweite Slama Jama Gröbenzell zu Gast. Mit nur einer Niederlage sitzen die Oberbayern dem ASV im Nacken. Gut möglich, dass die Partie am Sonntag die Vorentscheidung in der Meisterschaft bedeutet. „Das ist sicherlich das größte Spiel der bisherigen Vereinsgeschichte und wir hoffen, dass uns hier unsere Fans zahlreich unterstützen werden“, betont Abteilungsleiter Wolfgang Zierl in Hinblick auf den großen Show-down der Bayernliga Mitte. (ckf)

 

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Cham nimmt auch die Hürde in Schrobenhausen

Cham.Nach dem 14. Spieltag in der Bayernliga Mitte und vor dem wohl größten Spiel der Vereinsgeschichte am Wochenende behalten die Bayerwald-Luchse Cham ihre weiße Weste. Mit 103:85 siegte die Mannschaft vor stimmungsvoller Kulisse in Schrobenhausen.

Es ist immer schwer, sich auf das nächste Spiel zu fokussieren, wenn eine Woche später das Spitzenspiel ansteht. Dennoch wollte die Mannschaft nicht den Fehler begehen und die Gastgeber unterschätzen – gerade, weil in Schrobenhausen eine lautstarke und gut gefüllte Halle auf die Chamer Basketballer wartete. Nicht umsonst hatten die Gastgeber bis dato fast alle Heimspiele gewonnen. ASV-Coach Bradley Melton musste in dem Spiel gleich auf mehrere Stammkräfte verzichten: Neben Vidoje Lukovic konnten Patrick Kamm sowie Sebastian Zierl nicht mitwirken.

Die Gastgeber begannen gerade in der Verteidigung gewohnt aggressiv und doppelten verschiedenste Chamer Spieler. Diese Hektik zog sich durch das gesamte Spiel und sorgte dafür, dass nie wirklich ein richtiger Spielfluss zustande kam. Die Partie startete ausgeglichen; erst zum Ende des ersten Viertels konnte sich der Tabellenführer auf sieben Punkte absetzen (16:23).

Vondra sorgt für Entscheidung

Beide Mannschaften offenbarten am defensiven Brett Fehler. Und bis zur Halbzeit war es der ASV Cham, der dies besser ausnutzen konnte. Die Offensive kam besser in Schwung und so führte das Chamer Team mit 37:50. Auch Nachwuchsspieler Louis Keber zeigte nicht nur im Abschluss, sondern auch im Rebounding seine Stärken. Gleich vier offensive Abpraller schnappte sich der junge Center und verhalf so seinem Team zu zweiten Wurfchancen.

In der zweiten Hälfte wollte Melton von seinen Spielern sehen, dass sie sich von der Kulisse nicht beeindrucken lassen und früh die Vorentscheidung suchen. In der Tat ließ ihn seine Mannschaft nicht im Stich und baute die Führung Punkt um Punkt aus. Während Karel Ausprunk unter dem Korb kaum zu stoppen war, war es sein Landsmann Pavel Vondra, der sein heißes Händchen fand. 17 Punkte erzielte dieser allein im dritten Viertel, darunter drei erfolgreiche Dreipunktewürfe. „Pavel war in der zweiten Halbzeit überragend und hat uns nochmals viel Aufwind gegeben. Wenn er weiter so spielt, sind er und wir nur schwer zu stoppen“, zeigte sich Kapitän Andreas Koller erfreut über die Leistung seines Teamkollegen.

14. Saisonsieg am Ende perfekt

Mit einer komfortablen 27-Punkte-Führung ging es für die Chamer Luchse in das Schlussviertel. Die Gastgeber gaben sich trotz des Rückstands nie auf und kämpften tapfer. Allen voran Timothy Spatschek, der im letzten Spielabschnitt nahezu perfekt aus dem Feld warf. Gleich vier erfolgreiche Dreier verwandelte der junge Flügelspieler, ganz zum Ärger von Bradley Melton. „So etwas darf uns nicht passieren. Wenn ein Spieler so heiß ist, müssen wir ihn besser verteidigen“, sagte der Chamer Trainer. Am Resultat änderte sich jedoch nur noch wenig und die Luchse durften sich über den 14. Saisonsieg freuen.

„Es war kein schönes Spiel, aber am Ende haben wir eine solide Leistung gezeigt und einen wichtigen Sieg einfahren können“, fasst Melton die Partie zusammen. Erfreut zeigte er sich über die gute Freiwurf- und Dreierquote seines Teams. Mit dem Sieg sind nun auch alle Voraussetzungen geschaffen für das Gipfeltreffen am Sonntag (15 Uhr) in der Chamer Zweifachturnhalle über dem Hallenbad. Dann ist der Tabellenzweite Slama Jama Gröbenzell zu Gast. Mit nur einer Niederlage sitzen die Oberbayern dem ASV im Nacken. Gut möglich, dass die Partie am Sonntag die Vorentscheidung in der Meisterschaft bedeutet. „Das ist sicherlich das größte Spiel der bisherigen Vereinsgeschichte und wir hoffen, dass uns hier unsere Fans zahlreich unterstützen werden“, betont Abteilungsleiter Wolfgang Zierl in Hinblick auf den großen Show-down der Bayernliga Mitte. (ckf)

 

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