Basketballer rutschen immer tiefer in die Krise

von Andreas Koller (Kommentare: 0)

Basketballer rutschen immer tiefer in die Krise

Am vergangenen Wochenende sorgte der TV Amberg mit einem deutlichen 112:61 Sieg über den ASV Cham dafür, dass die Basketballer nun abgeschlagen am Tabellenende der Bezirksliga stehen. Die ehemaligen ASV Spieler Martin Baumgartner und Christian Wingenfeld zeigten kein Mitleid gegenüber den ehemaligen Teamkollegen und haben nun bereits zwei Siege Vorsprung auf die Chamer. Voller Hoffnung waren die Spieler und die Trainerin Anna Anwander nach Amberg gereist. Der erste Saisonsieg sollte endlich unter Dach und Fach gebracht werden. “Wenn nicht beim Tabellenvorletzten, wo denn dann?“, lautete die Devise des ASV. Zumal in der Vorwoche nur knapp gegen den Tabellenführer aus Sulzbach-Rosenberg verloren wurde. Doch Auswärts läuft es bei Anwander und Co. in dieser Saison einfach nicht. Bereits in Weiden und in Sulzbach hatte die Mannschaft deutliche Klatschen hinnehmen müssen. Der Start war ohne den verletzten Andreas Schmid eher verhalten. Die Amberger wussten die Chamer Passivität sofort auszunutzen und setzten sich schnell auf 15:6 ab. Doch wichtige Punkte von Gerhard Köstner und Sebastian Anwander sorgten dafür, dass der Rückstand bis zum Ende des Viertels auf 20:23 verkürzt werden konnte. Doch die Spieler hatten sich anscheinend zu früh gefreut, denn im zweiten Viertel wurden die ersten Spielminuten auf Chamer Seite komplett verschlafen. Die Partie wurde ruppiger und sowohl Ballverluste, als auch Fehlwürfe sorgten für Schnellangriffe der Gäste. Diese wurden meist erfolgreich abgeschlossen oder konnten nur durch Fouls gestoppt werden. Zwar fingen sich die Chamer wieder, allerdings hatte man sich bereits einen fünfzehn-Punkte-Rückstand eingefangen, den bis zur Halbzeit auch nicht mehr verkürzt werden konnte. Mit einem 37:52 Rückstand ging es also in die Halbzeitpause. Dort versuchte Anna Anwander ihre Spieler noch einmal zu motivieren und erinnerte sie daran, öfter die eingespielten Systeme gegen die Amberger Verteidigung zu laufen. Auch Gregor Grolik, der letztjährige Topscorer und ehemalige Mitspieler der Chamer, war extra nach Amberg gereist, um den ASV anzufeuern. Doch auch seine Unterstützung verschonte die Chamer nicht davor, den Start in die zweite Halbzeit erneut völlig zu verschlafen. Vierzehn Punkte der Amberger in Folge gab es für die Zuschauer zu bewundern, ehe der ASV langsam wieder ins Spiel fand. Doch allein das dritte Viertel ging mit 35:14 (!) an die Gastgeber. Im letzten Viertel war den Mannen von Trainerin Anna Anwander schließlich deutlich das fehlende Selbstvertrauen anzumerken und auch anzusehen. Die Mannschaft ergab sich somit förmlich ihrem Schicksal. Am Ende zeigte die Anzeigentafel eine 61:112 Niederlage für die Basketballer des ASV Cham an.

Beste Werfer: Mike Schäd (19 Punkte), Patrick Kamm, Gerhard Köstner und Sebastian Anwander (je 11 P.), Gabriel Wiedemann (6 P.)

Für Die Chamer heißt es nun im Laufe der Woche die Köpfe wieder frei zu bekommen und sich neu zu fokussieren. Denn am Sonntag um 15 Uhr steht bereits das nächste Heimspiel an. Der TV Amberg ist zum Rückspiel zu Gast in der Chamer Mehrzweckhalle.

Mit null Punkten steht die junge Chamer Mannschaft abgeschlagen am Ende der Bezirksligatabelle und gerät immer tiefer in die Krise. Um das Selbstvertrauen der Spieler vor der anstehenden Abstiegsrunde wieder aufzubauen, wäre ein Sieg in den ausstehenden drei Spielen extrem hilfreich. Das weiß auch Trainerin Anwander, welche nun erneut einiges an Aufbauarbeit leisten muss.

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Basketballer rutschen immer tiefer in die Krise

Am vergangenen Wochenende sorgte der TV Amberg mit einem deutlichen 112:61 Sieg über den ASV Cham dafür, dass die Basketballer nun abgeschlagen am Tabellenende der Bezirksliga stehen. Die ehemaligen ASV Spieler Martin Baumgartner und Christian Wingenfeld zeigten kein Mitleid gegenüber den ehemaligen Teamkollegen und haben nun bereits zwei Siege Vorsprung auf die Chamer. Voller Hoffnung waren die Spieler und die Trainerin Anna Anwander nach Amberg gereist. Der erste Saisonsieg sollte endlich unter Dach und Fach gebracht werden. “Wenn nicht beim Tabellenvorletzten, wo denn dann?“, lautete die Devise des ASV. Zumal in der Vorwoche nur knapp gegen den Tabellenführer aus Sulzbach-Rosenberg verloren wurde. Doch Auswärts läuft es bei Anwander und Co. in dieser Saison einfach nicht. Bereits in Weiden und in Sulzbach hatte die Mannschaft deutliche Klatschen hinnehmen müssen. Der Start war ohne den verletzten Andreas Schmid eher verhalten. Die Amberger wussten die Chamer Passivität sofort auszunutzen und setzten sich schnell auf 15:6 ab. Doch wichtige Punkte von Gerhard Köstner und Sebastian Anwander sorgten dafür, dass der Rückstand bis zum Ende des Viertels auf 20:23 verkürzt werden konnte. Doch die Spieler hatten sich anscheinend zu früh gefreut, denn im zweiten Viertel wurden die ersten Spielminuten auf Chamer Seite komplett verschlafen. Die Partie wurde ruppiger und sowohl Ballverluste, als auch Fehlwürfe sorgten für Schnellangriffe der Gäste. Diese wurden meist erfolgreich abgeschlossen oder konnten nur durch Fouls gestoppt werden. Zwar fingen sich die Chamer wieder, allerdings hatte man sich bereits einen fünfzehn-Punkte-Rückstand eingefangen, den bis zur Halbzeit auch nicht mehr verkürzt werden konnte. Mit einem 37:52 Rückstand ging es also in die Halbzeitpause. Dort versuchte Anna Anwander ihre Spieler noch einmal zu motivieren und erinnerte sie daran, öfter die eingespielten Systeme gegen die Amberger Verteidigung zu laufen. Auch Gregor Grolik, der letztjährige Topscorer und ehemalige Mitspieler der Chamer, war extra nach Amberg gereist, um den ASV anzufeuern. Doch auch seine Unterstützung verschonte die Chamer nicht davor, den Start in die zweite Halbzeit erneut völlig zu verschlafen. Vierzehn Punkte der Amberger in Folge gab es für die Zuschauer zu bewundern, ehe der ASV langsam wieder ins Spiel fand. Doch allein das dritte Viertel ging mit 35:14 (!) an die Gastgeber. Im letzten Viertel war den Mannen von Trainerin Anna Anwander schließlich deutlich das fehlende Selbstvertrauen anzumerken und auch anzusehen. Die Mannschaft ergab sich somit förmlich ihrem Schicksal. Am Ende zeigte die Anzeigentafel eine 61:112 Niederlage für die Basketballer des ASV Cham an.

Beste Werfer: Mike Schäd (19 Punkte), Patrick Kamm, Gerhard Köstner und Sebastian Anwander (je 11 P.), Gabriel Wiedemann (6 P.)

Für Die Chamer heißt es nun im Laufe der Woche die Köpfe wieder frei zu bekommen und sich neu zu fokussieren. Denn am Sonntag um 15 Uhr steht bereits das nächste Heimspiel an. Der TV Amberg ist zum Rückspiel zu Gast in der Chamer Mehrzweckhalle.

Mit null Punkten steht die junge Chamer Mannschaft abgeschlagen am Ende der Bezirksligatabelle und gerät immer tiefer in die Krise. Um das Selbstvertrauen der Spieler vor der anstehenden Abstiegsrunde wieder aufzubauen, wäre ein Sieg in den ausstehenden drei Spielen extrem hilfreich. Das weiß auch Trainerin Anwander, welche nun erneut einiges an Aufbauarbeit leisten muss.

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