Erkämpfter Derbysieg in Schwandorf

von Andreas Koller (Kommentare: 0)

(c) Barabara Scheck-Träger

Im letzten Derby der Saison ging es für die Basketballer des ASV Cham nach Schwandorf. In einer umkämpften Partie bewies der ASV den längeren Atem und der TSV kassierte durch das 57:72 die fünfte Niederlage in Folge.

Beide Mannschaften waren nicht vollzählig und die Rotationen dementsprechend verkürzt. Schwandorf konnte in der Rückrunde bislang noch nicht zu gewohnter Stärke zurückfinden und musste zunächst einige Niederlagen in Folge einstecken. Einen „Augenschmaus“ bekamen die zahlreich mitgereisten Chamer Fans über weite Strecken der Partie jedoch nicht geboten. Ballverluste auf beiden Seiten, Unkonzentriertheiten in Angriff und Verteidigung sowie zahlreiche Foulpfiffe sorgten für wenig Spielfluss.

Halbzeit zum Vergessen

Gerade die erste Hälfte lies beim ASV zu wünschen übrig. „Wir sind ganz schlecht in das Spiel hineingekommen und konnten unseren Gameplan überhaupt nicht umsetzen. Foulprobleme kamen hinzu und wir haben viel zu lethargisch agiert“, fasste Decker die Probleme zusammen. „Glücklicherweise konnten wir den Rückstand bis zur Halbzeitpause gering halten“, fügte der Chamer Trainer hinzu. Mit einem 36:31 für den TSV ging es in die Kabine.

Für die zweite Hälfte hatte sich die Mannschaft dann zwar viel vorgenommen, jedoch dauerte es vier Minuten, bis ein Ruck durch die Mannschaft ging. Ballgewinn des ASV und Simon Zierl vollendete mit einem Dunking. Bis zum Ende des dritten Abschnitts zeigten die Chamer dann eine deutlich bessere Leistung in der Verteidigung und agierten deutlich besser als Mannschaft. Aufbauspieler Tamas Markus konnte mit mehreren Korblegern in dieser Phase zum 49:49 ausgleichen.

Starke Chamer Schlussphase

Sieben Minuten lang gelang es dem TSV dann in der Schlussphase vor allem Centerspieler Alwin Prainer in Szene zu setzen und die Führung (57:53) zurückzuerobern. Wie wichtig im Basketball jedoch Emotionen sind, zeigte sich dann in den Schlussminuten. Gabriel Wiedemman verwandelte drei Dreier und sorgte damit für einen emotionalen Push in der Mannschaft. „Wir haben dann mit noch mehr Einsatz verteidigt und so konnten wir die Partie mit einem 19:0 – Lauf beenden“, so ein sichtlich erleichterter Kevin Decker nach dem am Ende hart erkämpften 57:72 – Auswärtssieg.

Für den ASV spielten: Tamas Markus (17 Punkte / 2 Dreier), Gabriel Wiedemann (16/4), Samuel Wiedemann (15/1), Simon Zierl (9), Vladimir Golik (6), Patrick Kamm (5), Sebastian Zierl (4), Andreas Koller und Julian Klauk.

Ein Faktor für den Chamer Sieg war die schwache Dreierquote der Gastgeber, die keinen einzigen Versuch aus der Distanz verwandeln konnten. Hier machte sich vor allem auch das Fehlen von Aufbauspieler Johannes Pflamminger bemerkbar. Ein weiterer Faktor waren die Chamer Fans. „Die Halle war in Chamer Hand und unsere Anhänger waren gigantisch“, lobte der ASV Coach die lautstarke Unterstützung.

Mit nun acht Siegen hat sich die Mannschaft eine gute Ausgangsposition für die abschließenden beiden Saisonspiele erkämpft und den achten Tabellenplatz gefestigt. Zunächst jedoch, können Mannschaft und Trainer zwei spielfreie Wochenenden genießen. Die Zeit kann genutzt werden, um die sich inzwischen angesammelten kleineren Verletzungen auszukurieren und Kraft für den Endspurt der Saison zu tanken.

Zum letzten Auswärtsspiel am 8. April plant die Abteilung, wieder ein Bus für die Fans zu organisieren. Bei Interesse genügt es, eine E-Mail an info@basketball-cham.de zu senden.

Die aktuelle Tabelle: https://www.basketball-bund.net/index.jsp?Action=102&liga_id=21800

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Erkämpfter Derbysieg in Schwandorf

von Andreas Koller (Kommentare: 0)

(c) Barabara Scheck-Träger

Im letzten Derby der Saison ging es für die Basketballer des ASV Cham nach Schwandorf. In einer umkämpften Partie bewies der ASV den längeren Atem und der TSV kassierte durch das 57:72 die fünfte Niederlage in Folge.

Beide Mannschaften waren nicht vollzählig und die Rotationen dementsprechend verkürzt. Schwandorf konnte in der Rückrunde bislang noch nicht zu gewohnter Stärke zurückfinden und musste zunächst einige Niederlagen in Folge einstecken. Einen „Augenschmaus“ bekamen die zahlreich mitgereisten Chamer Fans über weite Strecken der Partie jedoch nicht geboten. Ballverluste auf beiden Seiten, Unkonzentriertheiten in Angriff und Verteidigung sowie zahlreiche Foulpfiffe sorgten für wenig Spielfluss.

Halbzeit zum Vergessen

Gerade die erste Hälfte lies beim ASV zu wünschen übrig. „Wir sind ganz schlecht in das Spiel hineingekommen und konnten unseren Gameplan überhaupt nicht umsetzen. Foulprobleme kamen hinzu und wir haben viel zu lethargisch agiert“, fasste Decker die Probleme zusammen. „Glücklicherweise konnten wir den Rückstand bis zur Halbzeitpause gering halten“, fügte der Chamer Trainer hinzu. Mit einem 36:31 für den TSV ging es in die Kabine.

Für die zweite Hälfte hatte sich die Mannschaft dann zwar viel vorgenommen, jedoch dauerte es vier Minuten, bis ein Ruck durch die Mannschaft ging. Ballgewinn des ASV und Simon Zierl vollendete mit einem Dunking. Bis zum Ende des dritten Abschnitts zeigten die Chamer dann eine deutlich bessere Leistung in der Verteidigung und agierten deutlich besser als Mannschaft. Aufbauspieler Tamas Markus konnte mit mehreren Korblegern in dieser Phase zum 49:49 ausgleichen.

Starke Chamer Schlussphase

Sieben Minuten lang gelang es dem TSV dann in der Schlussphase vor allem Centerspieler Alwin Prainer in Szene zu setzen und die Führung (57:53) zurückzuerobern. Wie wichtig im Basketball jedoch Emotionen sind, zeigte sich dann in den Schlussminuten. Gabriel Wiedemman verwandelte drei Dreier und sorgte damit für einen emotionalen Push in der Mannschaft. „Wir haben dann mit noch mehr Einsatz verteidigt und so konnten wir die Partie mit einem 19:0 – Lauf beenden“, so ein sichtlich erleichterter Kevin Decker nach dem am Ende hart erkämpften 57:72 – Auswärtssieg.

Für den ASV spielten: Tamas Markus (17 Punkte / 2 Dreier), Gabriel Wiedemann (16/4), Samuel Wiedemann (15/1), Simon Zierl (9), Vladimir Golik (6), Patrick Kamm (5), Sebastian Zierl (4), Andreas Koller und Julian Klauk.

Ein Faktor für den Chamer Sieg war die schwache Dreierquote der Gastgeber, die keinen einzigen Versuch aus der Distanz verwandeln konnten. Hier machte sich vor allem auch das Fehlen von Aufbauspieler Johannes Pflamminger bemerkbar. Ein weiterer Faktor waren die Chamer Fans. „Die Halle war in Chamer Hand und unsere Anhänger waren gigantisch“, lobte der ASV Coach die lautstarke Unterstützung.

Mit nun acht Siegen hat sich die Mannschaft eine gute Ausgangsposition für die abschließenden beiden Saisonspiele erkämpft und den achten Tabellenplatz gefestigt. Zunächst jedoch, können Mannschaft und Trainer zwei spielfreie Wochenenden genießen. Die Zeit kann genutzt werden, um die sich inzwischen angesammelten kleineren Verletzungen auszukurieren und Kraft für den Endspurt der Saison zu tanken.

Zum letzten Auswärtsspiel am 8. April plant die Abteilung, wieder ein Bus für die Fans zu organisieren. Bei Interesse genügt es, eine E-Mail an info@basketball-cham.de zu senden.

Die aktuelle Tabelle: https://www.basketball-bund.net/index.jsp?Action=102&liga_id=21800

Zurück

Einen Kommentar schreiben