Lokalderby zum Rückrundenstart

von Wolfgang Zierl (Kommentare: 0)

ASV Cham ist vor Schwandorf gewarnt

Nach vier Wochen Winterpause starten die Basketballer des ASV Cham am kommenden Sonntag (15Uhr) mit einem Heimspiel in die Rückrunde der Bayernliga Mitte. Im Derby gegen den TSV 1880 Schwandorf will die Mannschaft besser starten als noch in der Hinrunde, als man auswärts die höchste Saisonniederlage einstecken musste.

Mit dem sensationellen Sieg gegen Spitzenreiter Augsburg am letzten Spieltag verschaffte sich die Chamer Mannschaft einen positiven Abschluss der Hinrunde. Mit fünf Siegen und fünf Niederlagen steht man im gesicherten Mittelfeld und auf einem soliden sechsten Tabellenplatz. „Knappe und unnötige Niederlagen haben uns eine bessere Platzierung gekostet“, ärgert sich Kapitän Andreas Koller. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen wie der Trainerwechsel und die kurze Vorbereitung sowie die Integration neuer Spieler steht man voll im Soll.

Gast hat beste Defense der Liga

Die Gäste aus Schwandorf sorgten vor der Winterpause ebenfalls nochmals für Aufsehen, als sie im Bayernpokal den Regionalligisten aus Neustadt an der Waldnaab ausschalteten. Einen Sieg mehr als der ASV weist die Mannschaft von Spielertrainer Sebastian Fischer auf und steht somit auf Platz fünf der Tabelle. Während der ASV mit einer starken Offensive glänzt, ist beim TSV die Defensive das Prunkstück.

„Es war sicherlich eines unserer schlechtesten Spiele“, fasst Koller die 96:68 – Auftaktniederlage von Ende September zusammen. Gleich 14 erfolgreiche Dreier verwandelten die Hausherren damals in eigener Halle und schienen aus allen Lagen zu treffen. Mit insgesamt nur 55 Treffern aus der Distanz ist Schwandorf über die Hinrunde hinweg das schlechteste Team der Liga. Im ASV-Lager hofft man daher, dass sich solch eine Treffsicherheit nicht noch einmal wiederholt. Als zweitbestes Dreierteam der Liga wollen die Chamer jedoch selbst für viele erfolgreiche Dreipunktewürfe sorgen. Allerdings muss man wohl weiterhin verletzungsbedingt auf Leistungsträger Samuel Wiedemann verzichten. Auch die Vorbereitungszeit auf die Rückrunde war alles andere als optimal. Aufgrund der Feiertage und Ferien waren die Trainingszeiten rar und somit mussten sich die Spieler selbstständig fit halten.

Routinier unter dem Korb

Gut nur, dass der Auftakt vor den heimischen Fans stattfindet. Vier der fünf Saisonsiege konnte die Mannschaft schließlich vor heimischer Kulisse einfahren. Bei den Gästen muss dabei ein Augenmerk auf Aufbauspieler Leon Krampert (14,5 Punkte/Spiel) gelegt werden, der mit seinem Zug zum Korb immer wieder Lücken in die gegnerischen Abwehrreihen reißt. Unter dem Korb wartet mit Alwin Prainer ein routinierter Centerspieler, der mit 12,6 Punkten/Spiel zweitbester Punktesammler der Schwandorfer ist. Den Chamer Spielern ist das Hinspiel allerdings noch sehr gut in Erinnerung und sie wollen mit einem Derbysieg mit dem TSV in der Tabelle gleichziehen.

Schwandorf verlor alle Bayernligapartien im Dezember und rutschte in der Tabelle auf den fünften Platz (6:4) ab. Gegen den Regionalligisten aus Neustadt setzte sich der TSV im Bayernpokal mit 67:58 durch. Jetzt soll es auch in der Bayernliga wieder mit einem Erfolg klappen: „Wir hatten vor Weihnachten auf der einen Seite mit vielen Ausfällen zu kämpfen und auf der anderen Seite auch nicht gut genug gespielt“, weiß auch TSV-Coach Fischer. „Wir müssen uns deswegen jetzt wieder auf unsere Stärken in der Verteidigung konzentrieren, dann feiern wir auch wieder Erfolge.“

Für das Oberpfalzderby hofft TSV-Trainer Fischer auch auf eine Verbesserung der Personalsituation: Mit Stefan Münch, Johannes Pflamminger und Tobias Ruhland fehlen voraussichtlich nur drei Stammkräfte. Alle anderen Akteure sollten zur Verfügung stehen. „Wir sind auf jeden Fall topmotiviert und wollen nach der schwierigen Phase im Dezember wieder einen Bayernligasieg feiern“, gibt sich Schwandorfs TSV-Center Alwin Prainer kämpferisch. „Und der Sieg gegen Neustadt hat uns auch wieder Selbstvertrauen gegeben und so versuchen wir, auch gegen Cham an diese Leistung anzuknüpfen.“

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Lokalderby zum Rückrundenstart

von Wolfgang Zierl (Kommentare: 0)

ASV Cham ist vor Schwandorf gewarnt

Nach vier Wochen Winterpause starten die Basketballer des ASV Cham am kommenden Sonntag (15Uhr) mit einem Heimspiel in die Rückrunde der Bayernliga Mitte. Im Derby gegen den TSV 1880 Schwandorf will die Mannschaft besser starten als noch in der Hinrunde, als man auswärts die höchste Saisonniederlage einstecken musste.

Mit dem sensationellen Sieg gegen Spitzenreiter Augsburg am letzten Spieltag verschaffte sich die Chamer Mannschaft einen positiven Abschluss der Hinrunde. Mit fünf Siegen und fünf Niederlagen steht man im gesicherten Mittelfeld und auf einem soliden sechsten Tabellenplatz. „Knappe und unnötige Niederlagen haben uns eine bessere Platzierung gekostet“, ärgert sich Kapitän Andreas Koller. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen wie der Trainerwechsel und die kurze Vorbereitung sowie die Integration neuer Spieler steht man voll im Soll.

Gast hat beste Defense der Liga

Die Gäste aus Schwandorf sorgten vor der Winterpause ebenfalls nochmals für Aufsehen, als sie im Bayernpokal den Regionalligisten aus Neustadt an der Waldnaab ausschalteten. Einen Sieg mehr als der ASV weist die Mannschaft von Spielertrainer Sebastian Fischer auf und steht somit auf Platz fünf der Tabelle. Während der ASV mit einer starken Offensive glänzt, ist beim TSV die Defensive das Prunkstück.

„Es war sicherlich eines unserer schlechtesten Spiele“, fasst Koller die 96:68 – Auftaktniederlage von Ende September zusammen. Gleich 14 erfolgreiche Dreier verwandelten die Hausherren damals in eigener Halle und schienen aus allen Lagen zu treffen. Mit insgesamt nur 55 Treffern aus der Distanz ist Schwandorf über die Hinrunde hinweg das schlechteste Team der Liga. Im ASV-Lager hofft man daher, dass sich solch eine Treffsicherheit nicht noch einmal wiederholt. Als zweitbestes Dreierteam der Liga wollen die Chamer jedoch selbst für viele erfolgreiche Dreipunktewürfe sorgen. Allerdings muss man wohl weiterhin verletzungsbedingt auf Leistungsträger Samuel Wiedemann verzichten. Auch die Vorbereitungszeit auf die Rückrunde war alles andere als optimal. Aufgrund der Feiertage und Ferien waren die Trainingszeiten rar und somit mussten sich die Spieler selbstständig fit halten.

Routinier unter dem Korb

Gut nur, dass der Auftakt vor den heimischen Fans stattfindet. Vier der fünf Saisonsiege konnte die Mannschaft schließlich vor heimischer Kulisse einfahren. Bei den Gästen muss dabei ein Augenmerk auf Aufbauspieler Leon Krampert (14,5 Punkte/Spiel) gelegt werden, der mit seinem Zug zum Korb immer wieder Lücken in die gegnerischen Abwehrreihen reißt. Unter dem Korb wartet mit Alwin Prainer ein routinierter Centerspieler, der mit 12,6 Punkten/Spiel zweitbester Punktesammler der Schwandorfer ist. Den Chamer Spielern ist das Hinspiel allerdings noch sehr gut in Erinnerung und sie wollen mit einem Derbysieg mit dem TSV in der Tabelle gleichziehen.

Schwandorf verlor alle Bayernligapartien im Dezember und rutschte in der Tabelle auf den fünften Platz (6:4) ab. Gegen den Regionalligisten aus Neustadt setzte sich der TSV im Bayernpokal mit 67:58 durch. Jetzt soll es auch in der Bayernliga wieder mit einem Erfolg klappen: „Wir hatten vor Weihnachten auf der einen Seite mit vielen Ausfällen zu kämpfen und auf der anderen Seite auch nicht gut genug gespielt“, weiß auch TSV-Coach Fischer. „Wir müssen uns deswegen jetzt wieder auf unsere Stärken in der Verteidigung konzentrieren, dann feiern wir auch wieder Erfolge.“

Für das Oberpfalzderby hofft TSV-Trainer Fischer auch auf eine Verbesserung der Personalsituation: Mit Stefan Münch, Johannes Pflamminger und Tobias Ruhland fehlen voraussichtlich nur drei Stammkräfte. Alle anderen Akteure sollten zur Verfügung stehen. „Wir sind auf jeden Fall topmotiviert und wollen nach der schwierigen Phase im Dezember wieder einen Bayernligasieg feiern“, gibt sich Schwandorfs TSV-Center Alwin Prainer kämpferisch. „Und der Sieg gegen Neustadt hat uns auch wieder Selbstvertrauen gegeben und so versuchen wir, auch gegen Cham an diese Leistung anzuknüpfen.“

Zurück

Einen Kommentar schreiben