Niederlage erst in der Schlussphase

von Andreas Koller (Kommentare: 0)

Fehlstart der Bayerwald-Luchse in die Regionalliga:

Nervosität bald abgelegt

Im zweiten Viertel zeigte Neuzugang Kenny Walters schöne Aktionen und vollendete sowohl aus der Distanz per Dreier als auch im Schnellangriff per Dunking. Unterstützt wurde er in dieser Phase von Simon Zierl, der immer wieder den Abschluss in Korbnähe suchte. Man merkte der Mannschaft an, dass sie die anfängliche Nervosität nach und nach abgelegte.

Ein Halbzeit-Rückstand von zehn Punkten ist im ersten Regionalligaspiel nun wahrlich kein Beinbruch. Dennoch wollte ASV Coach Bradley Melton von seinen Spielern noch mehr Einsatz und vor allem in der Defensive mehr Rebounds sehen. Helfen dabei sollte eine Umstellung in der Verteidigung. Und tatsächlich schafften es die Luchse, das dritte Viertel für sich zu entscheiden und den Rückstand auf 63:70 zu verkürzen. Hiobsbotschaften gab es in dieser Phase dennoch, denn mit Gabriel Wiedemann und Dominik Major mussten zwei Schlüsselspieler mit jeweils vier persönlichen Fouls vorerst auf der Bank Platz nehmen.

Sechs Minuten vor dem Ende verkürzte Walters per Korbleger noch auf vier Punkte (74:70), ehe die DJK einen letzten und entscheidenden Lauf startete. 20 Punkte in Folge erzielten die Gastgeber und die Chamer fanden keine Antwort mehr auf die treffsicheren Neustädter Spieler. „Die Aufholjagd hatte viel Kraft gekostet und am Ende hat Neustadt einfach die Würfe getroffen“, bilanzierte Andreas Koller. Die 72:96-Niederlage fiel dennoch ein ganzes Stück zu hoch aus.

Für die Chamer spielten: Kenneth Walters (25 Punkte/3 Dreier), Simon Zierl (12 Punkte/6 Rebounds), Gabriel Wiedemann (10 Punkte/2 Dreier), Samuel Wiedemann (8 Punkte/2 Dreier), Dominik Major (6 Punkte), Louis Keber (4 Punkte), Andreas Reindl (3 Punkte), Sebastian Zierl (2), Julian Klauk (2), Patrick Kamm, Andreas Koller, Vidoje Lukovic.

Coach bleibt zuversichtlich

 

 

Trotz der Auftaktniederlage will im Chamer Lager niemand den Kopf in den Sand stecken. Schließlich war erkennbar, dass man sehr wohl in der Regionalliga mithalten kann. „Es ist immer schwer, in einer höheren Liga Fuß zu fassen. Vier neue Spieler müssen noch integriert werden sowie andere sich an ihre neuen Rollen gewöhnen. Wir haben sicher nicht unser volles Potenzial gezeigt, aber wir werden daraus lernen und im Laufe der Saison immer besser werden. Da bin ich mir sicher“, zeigt sich Melton zuversichtlich. Nicht nur das Sportliche ist eine Herausforderung, sondern auch alles, was neben dem Platz passiert. „Die Corona-Regeln sind überall ein wenig anders. So durften wir am Wochenende die Kabine erst 45 Minuten vor Beginn betreten und hatten somit nur 30 Minuten für unser Aufwärmprogramm. Das kann uns noch häufiger so passieren“, fügt Kapitän Andreas Koller hinzu.

Quelle: Miitelbayerische Zeitung https://www.mittelbayerische.de/sport/regional/cham-nachrichten/niederlage-erst-in-der-schlussphase-21517-art1945623.html

Text: Andreas Koller ASV Cham

Bild: Bertsch Julia

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Niederlage erst in der Schlussphase

von Andreas Koller (Kommentare: 0)

Fehlstart der Bayerwald-Luchse in die Regionalliga:

Nervosität bald abgelegt

Im zweiten Viertel zeigte Neuzugang Kenny Walters schöne Aktionen und vollendete sowohl aus der Distanz per Dreier als auch im Schnellangriff per Dunking. Unterstützt wurde er in dieser Phase von Simon Zierl, der immer wieder den Abschluss in Korbnähe suchte. Man merkte der Mannschaft an, dass sie die anfängliche Nervosität nach und nach abgelegte.

Ein Halbzeit-Rückstand von zehn Punkten ist im ersten Regionalligaspiel nun wahrlich kein Beinbruch. Dennoch wollte ASV Coach Bradley Melton von seinen Spielern noch mehr Einsatz und vor allem in der Defensive mehr Rebounds sehen. Helfen dabei sollte eine Umstellung in der Verteidigung. Und tatsächlich schafften es die Luchse, das dritte Viertel für sich zu entscheiden und den Rückstand auf 63:70 zu verkürzen. Hiobsbotschaften gab es in dieser Phase dennoch, denn mit Gabriel Wiedemann und Dominik Major mussten zwei Schlüsselspieler mit jeweils vier persönlichen Fouls vorerst auf der Bank Platz nehmen.

Sechs Minuten vor dem Ende verkürzte Walters per Korbleger noch auf vier Punkte (74:70), ehe die DJK einen letzten und entscheidenden Lauf startete. 20 Punkte in Folge erzielten die Gastgeber und die Chamer fanden keine Antwort mehr auf die treffsicheren Neustädter Spieler. „Die Aufholjagd hatte viel Kraft gekostet und am Ende hat Neustadt einfach die Würfe getroffen“, bilanzierte Andreas Koller. Die 72:96-Niederlage fiel dennoch ein ganzes Stück zu hoch aus.

Für die Chamer spielten: Kenneth Walters (25 Punkte/3 Dreier), Simon Zierl (12 Punkte/6 Rebounds), Gabriel Wiedemann (10 Punkte/2 Dreier), Samuel Wiedemann (8 Punkte/2 Dreier), Dominik Major (6 Punkte), Louis Keber (4 Punkte), Andreas Reindl (3 Punkte), Sebastian Zierl (2), Julian Klauk (2), Patrick Kamm, Andreas Koller, Vidoje Lukovic.

Coach bleibt zuversichtlich

 

 

Trotz der Auftaktniederlage will im Chamer Lager niemand den Kopf in den Sand stecken. Schließlich war erkennbar, dass man sehr wohl in der Regionalliga mithalten kann. „Es ist immer schwer, in einer höheren Liga Fuß zu fassen. Vier neue Spieler müssen noch integriert werden sowie andere sich an ihre neuen Rollen gewöhnen. Wir haben sicher nicht unser volles Potenzial gezeigt, aber wir werden daraus lernen und im Laufe der Saison immer besser werden. Da bin ich mir sicher“, zeigt sich Melton zuversichtlich. Nicht nur das Sportliche ist eine Herausforderung, sondern auch alles, was neben dem Platz passiert. „Die Corona-Regeln sind überall ein wenig anders. So durften wir am Wochenende die Kabine erst 45 Minuten vor Beginn betreten und hatten somit nur 30 Minuten für unser Aufwärmprogramm. Das kann uns noch häufiger so passieren“, fügt Kapitän Andreas Koller hinzu.

Quelle: Miitelbayerische Zeitung https://www.mittelbayerische.de/sport/regional/cham-nachrichten/niederlage-erst-in-der-schlussphase-21517-art1945623.html

Text: Andreas Koller ASV Cham

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