Re-Start frühestens im März

von Andreas Koller (Kommentare: 0)

Die Regionalliga Basketballer des ASV Cham müssen sich aller Voraussicht nach noch bis mindestens März 2021 gedulden, ehe der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann.

Am Freitagabend hatte Sportreferent des Bayerischen Basketball Verbands (BBV) alle Vertreter der zweiten Regionalliga zu einer Video-Konferenz geladen. Dabei wollte Daumann die Vereinsverantwortlichen über die Pläne und Gedankenspiele einweihen, die seit dem Lockdown besprochen wurden. Zunächst ging man davon aus, dass die Hallen im Januar wieder geöffnet werden. Dies sieht Daumann nun sehr kritisch und spricht von einem frühesten Re-Start am 6. März 2021.

„Das wäre eine Spielpause von über vier Monaten und darf nicht unterschätzt werden“, so Kapitän Andreas Koller nach der Info. Der Plan des BBV würde so aussehen, dass die letzten Spiele der ersten vier Spieltage noch fertig gespielt werden. Im Anschluss sollen alle Rückrundenspiele gespielt werden, außer gegen die Teams, gegen die an den ersten vier Spieltagen schon gespielt wurden. Am Ende wären somit 50 Prozent aller Spiele gespielt, was genug wäre, um die Saison zu beenden.

Zeitfenster ist eng

Einen Haken hat das Vorhaben aber: Die Saison muss bis spätestens 31. Juli 2021 beendet sein, da dann offiziell die neue Saison beginnt. Damit bis dahin alle geplanten Spiele absolviert werden können, muss spätestens am 20. März des kommenden Jahres die Saison begonnen werden, will man nicht am Oster- und Pfingstwochenende spielen. „Das Zeitfenster ist extrem eng und sollte man im März nicht starten können, dürfte die Saison wohl gelaufen sein“, äußert Koller, der zusammen mit Vorstandskollege Wolfgang Zierl an der Konferenz teilgenommen hat, seine Bedenken. Zwar könne man sich eine Fortsetzung der Saison in einem Turniermodus vorstellen, allerdings darf eine Umsetzung dessen bezweifelt werden.

Einen Saisonstart wird es laut Daumann nur mit ausreichend Vorlauf geben. Der Sportreferent nannte zwei Wochen als Minimum an Trainingszeit, die man als Team im Vorfeld haben muss. „Es wird definitiv nicht ohne Training in die Saison gestartet“, stellt Daumann klar. Der Würzburger stellte auch klar, dass es bei einer Fortsetzung in jedem Fall Auf- und Absteiger geben wird. Lediglich wenn die Saison nicht mehr aufgenommen wird, würden die Anwartschaftsrechte der laufenden Saison auch auf die kommende übertragen werden.

Mehr Infos im Januar

Trotz der neuen Infos weiß man weiterhin nicht, wann die Bayerwald Luchse Cham wieder starten können. Für den 15. Januar 2021 hat Sportreferent Daumann die nächste Konferenz geplant. Dann hofft er schon mehr Infos zu haben, wann und wie die Saison fortgesetzt werden könnte. Bis dahin heißt es weiter warten für die Chamer Basketballabteilung.

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Die Regionalliga Basketballer des ASV Cham müssen sich aller Voraussicht nach noch bis mindestens März 2021 gedulden, ehe der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann.

Am Freitagabend hatte Sportreferent des Bayerischen Basketball Verbands (BBV) alle Vertreter der zweiten Regionalliga zu einer Video-Konferenz geladen. Dabei wollte Daumann die Vereinsverantwortlichen über die Pläne und Gedankenspiele einweihen, die seit dem Lockdown besprochen wurden. Zunächst ging man davon aus, dass die Hallen im Januar wieder geöffnet werden. Dies sieht Daumann nun sehr kritisch und spricht von einem frühesten Re-Start am 6. März 2021.

„Das wäre eine Spielpause von über vier Monaten und darf nicht unterschätzt werden“, so Kapitän Andreas Koller nach der Info. Der Plan des BBV würde so aussehen, dass die letzten Spiele der ersten vier Spieltage noch fertig gespielt werden. Im Anschluss sollen alle Rückrundenspiele gespielt werden, außer gegen die Teams, gegen die an den ersten vier Spieltagen schon gespielt wurden. Am Ende wären somit 50 Prozent aller Spiele gespielt, was genug wäre, um die Saison zu beenden.

Zeitfenster ist eng

Einen Haken hat das Vorhaben aber: Die Saison muss bis spätestens 31. Juli 2021 beendet sein, da dann offiziell die neue Saison beginnt. Damit bis dahin alle geplanten Spiele absolviert werden können, muss spätestens am 20. März des kommenden Jahres die Saison begonnen werden, will man nicht am Oster- und Pfingstwochenende spielen. „Das Zeitfenster ist extrem eng und sollte man im März nicht starten können, dürfte die Saison wohl gelaufen sein“, äußert Koller, der zusammen mit Vorstandskollege Wolfgang Zierl an der Konferenz teilgenommen hat, seine Bedenken. Zwar könne man sich eine Fortsetzung der Saison in einem Turniermodus vorstellen, allerdings darf eine Umsetzung dessen bezweifelt werden.

Einen Saisonstart wird es laut Daumann nur mit ausreichend Vorlauf geben. Der Sportreferent nannte zwei Wochen als Minimum an Trainingszeit, die man als Team im Vorfeld haben muss. „Es wird definitiv nicht ohne Training in die Saison gestartet“, stellt Daumann klar. Der Würzburger stellte auch klar, dass es bei einer Fortsetzung in jedem Fall Auf- und Absteiger geben wird. Lediglich wenn die Saison nicht mehr aufgenommen wird, würden die Anwartschaftsrechte der laufenden Saison auch auf die kommende übertragen werden.

Mehr Infos im Januar

Trotz der neuen Infos weiß man weiterhin nicht, wann die Bayerwald Luchse Cham wieder starten können. Für den 15. Januar 2021 hat Sportreferent Daumann die nächste Konferenz geplant. Dann hofft er schon mehr Infos zu haben, wann und wie die Saison fortgesetzt werden könnte. Bis dahin heißt es weiter warten für die Chamer Basketballabteilung.

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