Wir wagen den Sprung

von Andreas Koller (Kommentare: 0)

Nun ist es amtlich - die Basketballer des ASV Cham, die sich vor dem Saisonabbruch schon vorzeitig den Titel gesichert hatten, steigen auf. Auch ohne offizielle Meisterschaft wagen die Bayerwald Luchse Cham den Sprung in die Regionalliga. Dies beschloss die Vorstandschaft vor wenigen Tagen. Auf die Abteilung warten nun viele Herausforderungen und lange Auswärtsfahrten.

Es war eine historische Saison, in der die Chamer Basketballer mit 20 Siegen und keiner einzigen Niederlage unangefochten an der Tabellenspitze der Bayernliga Mitte standen. Dann kam Corona, der Abbruch der Saison und die komplette Einstellung des Spiel-und Trainingsbetriebs bis auf Weiteres. Inzwischen ist klar, dass die Mannschaft trotz vorzeitig gesicherter Meisterschaft nicht offiziell als Meister ausgezeichnet werden wird. Dennoch bekam der ASV das Aufstiegsrecht für die zweite Regionalliga zugesprochen.

“Es war keine leichte Entscheidung, schließlich blicken wir vielen Fragezeichen entgegen. Bleiben alle Sponsoren an Bord oder bleibt die Mannschaft so bestehen wie zuletzt waren die Größten über die wir lange diskutieren mussten. Wir sind aber überzeugt davon, die richtige Entscheidung getroffen zu haben”, gibt Abteilungsleiter Wolfgang Zierl Einblick in die Gemütslage der Vorstandschaft. Einstimmig entschied man sich für einen Aufstieg in die Regionalliga und somit dem nächsten großen Abenteuer der Abteilungsgeschichte – und das auch noch im Jubiläumsjahr. 20 Jahre sind vergangen seitdem die Abteilung beim ASV Cham wieder ins Leben gerufen wurde.

Reise führt durch Bayern, Thüringen & Sachsen

“Unsere Fans werden sich auch weiterhin auf hochklassigen Basketball freuen können. Wir werden alles daransetzten, unseren Kader zu halten”, gibt sich Zierl optimistisch. Die wohl größte Herausforderung stellt jedoch die Eingruppierung in die Nord-Staffel der 2. Regionalliga dar. Die Mannschaft muss sich auf weite Auswärtsfahrten bis nach Dresden, Leipzig oder Chemnitz einstellen. Durch drei Bundesländer geht es für die Luchse nun. Mit dem Autohaus Griesbeck hat ein langjähriger Unterstützer der Abteilung bereits organisatorische Unterstützung hierbei zugesichert. Freuen dürfen sich die Chamer Fans jedoch auf das diesmal einzige Oberpfalz-Derby gegen die DJK Neustadt an der Waldnaab oder auch auf das direkte Wiedersehen mit dem Chamer Eigengewächs Lukas Pryszcz bei TenneT Young Heroes Bayreuth. “Das werden sicherlich sehr emotionale und aufregende Spiele”, ist sich auch Kapitän Andreas Koller sicher. Insgesamt wird man es auch mit vielen Nachwuchsteams von Profimannschaften zu tun bekommen wie eben in Bayreuth oder auch Chemnitz.

Weiterhin viel Ungewissheit

Im Hintergrund laufen in der Abteilung nun auch langsam wieder die Prozesse zur Saisonvorbereitung an. Unklar ist dabei allerdings noch einiges. “Es darf bezweifelt werden, dass die Saison wie geplant Mitte September starten wird. Außerdem hoffen wir, dass unsere Sponsoren die Krise gut überstanden haben und uns auch in der Regionalliga treu bleiben”, so Zierl. Zudem werde es aufgrund der größeren Ligen in der kommenden Saison mehr Absteiger in den Regionalligen geben. Auch für die Fans könnte es Veränderungen geben, schließlich ist noch nicht absehbar, ob zu Saisonbeginn Zuschauer in den Hallen zugelassen sein werden. Sicher ist immerhin, dass Headcoach Bradley Melton auch in der kommenden Saison an der Seitenlinie der Bayerwald Luchse Cham stehen wird. Für ihn geht es dann in das bereits dritte Jahr in Cham.

 

Die Mannschaften der 2.Regionalliga Nord (2RLN)

1 TTV Neustadt / Aisch  (Aufsteiger)
2 ASV Cham (Aufsteiger)
3 DJK Neustadt a.d. Waldnaab
4 DJK Don Bosco Bamberg
5 BG Litzendorf
6 Tennet Young Heroes Bayreuth
7 TG Tropics Würzburg
8 GGZ BAsket Zwickau
9 NINERS Chemnitz 2
10 Dresden Titans 2
11 USC Leipzig
12 BC Erfurt
13 BIG Rockets Gotha

Quelle: https://www.mittelbayerische.de/sport/regional/cham-nachrichten/chamer-basketballer-wagen-grossen-sprung-21517-art1911224.html

Text: Andres Koller  (ASV Cham Basketball)

Bilder: Simon Tschannerl (MZ), Raphael Wiedemann

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Wir wagen den Sprung

von Andreas Koller (Kommentare: 0)

Nun ist es amtlich - die Basketballer des ASV Cham, die sich vor dem Saisonabbruch schon vorzeitig den Titel gesichert hatten, steigen auf. Auch ohne offizielle Meisterschaft wagen die Bayerwald Luchse Cham den Sprung in die Regionalliga. Dies beschloss die Vorstandschaft vor wenigen Tagen. Auf die Abteilung warten nun viele Herausforderungen und lange Auswärtsfahrten.

Es war eine historische Saison, in der die Chamer Basketballer mit 20 Siegen und keiner einzigen Niederlage unangefochten an der Tabellenspitze der Bayernliga Mitte standen. Dann kam Corona, der Abbruch der Saison und die komplette Einstellung des Spiel-und Trainingsbetriebs bis auf Weiteres. Inzwischen ist klar, dass die Mannschaft trotz vorzeitig gesicherter Meisterschaft nicht offiziell als Meister ausgezeichnet werden wird. Dennoch bekam der ASV das Aufstiegsrecht für die zweite Regionalliga zugesprochen.

“Es war keine leichte Entscheidung, schließlich blicken wir vielen Fragezeichen entgegen. Bleiben alle Sponsoren an Bord oder bleibt die Mannschaft so bestehen wie zuletzt waren die Größten über die wir lange diskutieren mussten. Wir sind aber überzeugt davon, die richtige Entscheidung getroffen zu haben”, gibt Abteilungsleiter Wolfgang Zierl Einblick in die Gemütslage der Vorstandschaft. Einstimmig entschied man sich für einen Aufstieg in die Regionalliga und somit dem nächsten großen Abenteuer der Abteilungsgeschichte – und das auch noch im Jubiläumsjahr. 20 Jahre sind vergangen seitdem die Abteilung beim ASV Cham wieder ins Leben gerufen wurde.

Reise führt durch Bayern, Thüringen & Sachsen

“Unsere Fans werden sich auch weiterhin auf hochklassigen Basketball freuen können. Wir werden alles daransetzten, unseren Kader zu halten”, gibt sich Zierl optimistisch. Die wohl größte Herausforderung stellt jedoch die Eingruppierung in die Nord-Staffel der 2. Regionalliga dar. Die Mannschaft muss sich auf weite Auswärtsfahrten bis nach Dresden, Leipzig oder Chemnitz einstellen. Durch drei Bundesländer geht es für die Luchse nun. Mit dem Autohaus Griesbeck hat ein langjähriger Unterstützer der Abteilung bereits organisatorische Unterstützung hierbei zugesichert. Freuen dürfen sich die Chamer Fans jedoch auf das diesmal einzige Oberpfalz-Derby gegen die DJK Neustadt an der Waldnaab oder auch auf das direkte Wiedersehen mit dem Chamer Eigengewächs Lukas Pryszcz bei TenneT Young Heroes Bayreuth. “Das werden sicherlich sehr emotionale und aufregende Spiele”, ist sich auch Kapitän Andreas Koller sicher. Insgesamt wird man es auch mit vielen Nachwuchsteams von Profimannschaften zu tun bekommen wie eben in Bayreuth oder auch Chemnitz.

Weiterhin viel Ungewissheit

Im Hintergrund laufen in der Abteilung nun auch langsam wieder die Prozesse zur Saisonvorbereitung an. Unklar ist dabei allerdings noch einiges. “Es darf bezweifelt werden, dass die Saison wie geplant Mitte September starten wird. Außerdem hoffen wir, dass unsere Sponsoren die Krise gut überstanden haben und uns auch in der Regionalliga treu bleiben”, so Zierl. Zudem werde es aufgrund der größeren Ligen in der kommenden Saison mehr Absteiger in den Regionalligen geben. Auch für die Fans könnte es Veränderungen geben, schließlich ist noch nicht absehbar, ob zu Saisonbeginn Zuschauer in den Hallen zugelassen sein werden. Sicher ist immerhin, dass Headcoach Bradley Melton auch in der kommenden Saison an der Seitenlinie der Bayerwald Luchse Cham stehen wird. Für ihn geht es dann in das bereits dritte Jahr in Cham.

 

Die Mannschaften der 2.Regionalliga Nord (2RLN)

1 TTV Neustadt / Aisch  (Aufsteiger)
2 ASV Cham (Aufsteiger)
3 DJK Neustadt a.d. Waldnaab
4 DJK Don Bosco Bamberg
5 BG Litzendorf
6 Tennet Young Heroes Bayreuth
7 TG Tropics Würzburg
8 GGZ BAsket Zwickau
9 NINERS Chemnitz 2
10 Dresden Titans 2
11 USC Leipzig
12 BC Erfurt
13 BIG Rockets Gotha

Quelle: https://www.mittelbayerische.de/sport/regional/cham-nachrichten/chamer-basketballer-wagen-grossen-sprung-21517-art1911224.html

Text: Andres Koller  (ASV Cham Basketball)

Bilder: Simon Tschannerl (MZ), Raphael Wiedemann

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