Es wäre mehr drin gewesen

von Stefanie Straßburger

Sabrina Janker vs Neumarkt

Coach Gerhard Köstner brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: „Da wäre mehr drin gewesen“, sagt er. Trotz der 39:64-Niederlage haben sich die ASV-Basketballerinnen in ihrem Bezirksklasse-Debüt gegen Mitfavorit Tegernheim streckenweise ganz ordentlich verkauft. Die individuellen Fehler waren am Ende aber zu viel für einen Sieg.

Drei Monate intensive Vorbereitung, die Rekrutierung neuer Spielerinnen, die Gründung einer U17 weiblich: Im Damenbereich hat sich bei den Basketballern vor der Saison einiges getan. Zum Auftakt durfte das „Team Adler“ zu Hause gegen den FC Tegernheim antreten, eine in der Liga etablierte Mannschaft, die ihre Aufstiegsambitionen bereits im ersten Spiel gegen den TB 1888 Erlangen 2 (übrigens der nächste Gegner der Chamerinnen) mit einem deutlichen 70:19-Sieg untermauerte.

Während der ersten Hälfte war das Spiel ausgeglichen und völlig offen. Bei einem Stand von 8:10 allerdings setzte die traditionelle Schwächephase des Teams ein, die die Gegnerinnen bis auf 10:20 zum Ende des ersten Viertels davonziehen ließ – und sich sehr zum Leidwesen von Köstner und Co-Trainer Daniel Commettant bis zur Halbzeit durchzog. 14:36 hieß es zur Pause.

In der zweiten Hälfte funktionierte das Chamer Spiel dann deutlich besser: Die beiden letzten Viertel endeten mit 17:18 und 8:10 jeweils ausgeglichen. Trotzdem hätte es nach Köstners Meinung auch hier mehr Punkte für den ASV geben müssen: „Als Team haben wir uns gut verkauft und unsere Stärke in der Verteidigung über weite Strecken gut genutzt. Wir müssen aber unbedingt daran arbeiten, die individuellen Fehler abzustellen und damit mehr Treffer zu landen.“

Am kommenden Samstag geht es für die Damen nach Erlangen, wo Köstner und Commettant weiter daran arbeiten, mit ihrem Team das Erlernte auch im Spiel anzuwenden und so vielleicht schon den ersten Sieg in der Bezirksklasse einzufahren.

Für den ASV Cham spielten: Erin Straka (14 Punkte), Steffi Straßburger (5 Punkte), Elena Bistrian (5 Punkte, 1 Dreier), Corinna Heigl (5 Punkte, 1 Dreier), Verena Seidl (4 Punkte), Sabrina Janker, Sabrina Gress, Sylvia Olek (je 2 Punkte), Kristina Großkreuz und Nina Beutel. Viertelergebnisse: 10:20, 4:16, 17:18, 8:10.

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