Luchse benötigen einen Kraftakt

von Andreas Koller (Kommentare: 0)

Die Chamer wollen gegen Neustadt und Zwickau den Klassenerhalt endgültig eintüten.

Nach den jüngsten Niederlagen stehen die Basketballer des ASV Cham in der 2. Regionalliga Nord zwar auf dem 12. Tabellenplatz, sicher ist der Klassenerhalt aber dennoch noch nicht. Am Samstag geht es nun gegen die DJK Neustadt a. d. Waldnaab (17.35 Uhr) und am Sonntag (16 Uhr) gegen die GGZ Basket Zwickau um die endgültige Sicherung des Ligaverbleibs.

Leicht wird es erneut nicht werden für die Bayerwald Luchse Cham. Als wäre ein Doppelspieltag nicht schon kräftezehrend genug, so muss man an beiden Tagen reihenweise auf Spieler verzichten. Während Patrick Kamm das gesamte Wochenende ausfallen wird, werden am Samstag mit Dominik Major und am Sonntag mit Simon Zierl ebenfalls zwei wichtige Leistungsträger fehlen. Louis Keber, Andreas Koller und Thomas Bejze konnten unter der Woche nicht oder nur eingeschränkt trainieren. Fraglich, ob und inwieweit sie zum Einsatz kommen könnten. „Wir kommen aktuell auf dem Zahnfleisch daher, müssen aber dennoch versuchen das bestmögliche rauszuholen“, blickt Headcoach Kevin Decker mit Sorgenfalten auf die beiden anstehenden Partien.

Im ersten Spiel am Wochenende geht es im Oberpfalz-Derby zur DJK Neustadt a.d. Waldnaab. Sportlich geht es für die DJK um nichts mehr, man wird die Saison auf den Plätzen neun bis elf beenden. Zudem verlor man die letzten neun Ligaspiele allesamt und hat ähnlich wie der ASV immer wieder mit Ausfällen wichtiger Spieler zu kämpfen. Allerdings will sich die Mannschaft um Headcoach Stefan Merkl im letzten Saisonspiel vor den heimischen Fans sicher noch einmal von ihrer besten Seite präsentieren. Dies wird allerdings nicht wie gewohnt in der heimischen Gymnasium Halle, die aufgrund von Umbauarbeiten bis November 2022 gesperrt ist, stattfinden. Die DJK muss auf die Mehrzweckhalle in Windischeschenbach ausweichen. „Man kann sagen, dass beide Teams am Ende einer doch sehr langen und kräftezehrenden Saison stehen. Wir müssen diese jetzt noch vernünftig zu Ende spielen und versuchen, den noch benötigten letzten Sieg einzufahren“, so Kapitän Andreas Koller.

Gleich einen Tag später geht es dann zum nächsten Auswärtsspiel gegen die GGZ Basket Zwickau. Die Sachsen befinden sich im Tabellenmittelfeld, haben aber mit 18 Saisonspielen bis dato die wenigsten aller Regionalligateams. Wie viele andere Mannschaften haben auch die GGZ Baskets mit zahlreichen Ausfällen zu kämpfen und musste so zum Beispiel am vergangenen Wochenende mit nur fünf Spielern bei den Onlineprinters Neustadt Aisch antreten. Leistungsträger Jevon Perschnick verletzte sich im Hinspiel in Cham am Sprunggelenk, dürfte aber inzwischen wieder kurz vor seinem Comeback stehen. „Zwei Spiele innerhalb von nicht einmal 24 Stunden werden uns alles abverlangen, aber auch Zwickau hat einen Doppelspieltag und sind am Tag zuvor in Baunach im Einsatz“, so Koller vor dem Wochenende. Das Ziel für den ASV ist klar: will man ein „Endspiel“ eine Woche später in Bamberg vermeiden, muss ein Sieg aus den beiden Spielen her. 

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Die Chamer wollen gegen Neustadt und Zwickau den Klassenerhalt endgültig eintüten.

Nach den jüngsten Niederlagen stehen die Basketballer des ASV Cham in der 2. Regionalliga Nord zwar auf dem 12. Tabellenplatz, sicher ist der Klassenerhalt aber dennoch noch nicht. Am Samstag geht es nun gegen die DJK Neustadt a. d. Waldnaab (17.35 Uhr) und am Sonntag (16 Uhr) gegen die GGZ Basket Zwickau um die endgültige Sicherung des Ligaverbleibs.

Leicht wird es erneut nicht werden für die Bayerwald Luchse Cham. Als wäre ein Doppelspieltag nicht schon kräftezehrend genug, so muss man an beiden Tagen reihenweise auf Spieler verzichten. Während Patrick Kamm das gesamte Wochenende ausfallen wird, werden am Samstag mit Dominik Major und am Sonntag mit Simon Zierl ebenfalls zwei wichtige Leistungsträger fehlen. Louis Keber, Andreas Koller und Thomas Bejze konnten unter der Woche nicht oder nur eingeschränkt trainieren. Fraglich, ob und inwieweit sie zum Einsatz kommen könnten. „Wir kommen aktuell auf dem Zahnfleisch daher, müssen aber dennoch versuchen das bestmögliche rauszuholen“, blickt Headcoach Kevin Decker mit Sorgenfalten auf die beiden anstehenden Partien.

Im ersten Spiel am Wochenende geht es im Oberpfalz-Derby zur DJK Neustadt a.d. Waldnaab. Sportlich geht es für die DJK um nichts mehr, man wird die Saison auf den Plätzen neun bis elf beenden. Zudem verlor man die letzten neun Ligaspiele allesamt und hat ähnlich wie der ASV immer wieder mit Ausfällen wichtiger Spieler zu kämpfen. Allerdings will sich die Mannschaft um Headcoach Stefan Merkl im letzten Saisonspiel vor den heimischen Fans sicher noch einmal von ihrer besten Seite präsentieren. Dies wird allerdings nicht wie gewohnt in der heimischen Gymnasium Halle, die aufgrund von Umbauarbeiten bis November 2022 gesperrt ist, stattfinden. Die DJK muss auf die Mehrzweckhalle in Windischeschenbach ausweichen. „Man kann sagen, dass beide Teams am Ende einer doch sehr langen und kräftezehrenden Saison stehen. Wir müssen diese jetzt noch vernünftig zu Ende spielen und versuchen, den noch benötigten letzten Sieg einzufahren“, so Kapitän Andreas Koller.

Gleich einen Tag später geht es dann zum nächsten Auswärtsspiel gegen die GGZ Basket Zwickau. Die Sachsen befinden sich im Tabellenmittelfeld, haben aber mit 18 Saisonspielen bis dato die wenigsten aller Regionalligateams. Wie viele andere Mannschaften haben auch die GGZ Baskets mit zahlreichen Ausfällen zu kämpfen und musste so zum Beispiel am vergangenen Wochenende mit nur fünf Spielern bei den Onlineprinters Neustadt Aisch antreten. Leistungsträger Jevon Perschnick verletzte sich im Hinspiel in Cham am Sprunggelenk, dürfte aber inzwischen wieder kurz vor seinem Comeback stehen. „Zwei Spiele innerhalb von nicht einmal 24 Stunden werden uns alles abverlangen, aber auch Zwickau hat einen Doppelspieltag und sind am Tag zuvor in Baunach im Einsatz“, so Koller vor dem Wochenende. Das Ziel für den ASV ist klar: will man ein „Endspiel“ eine Woche später in Bamberg vermeiden, muss ein Sieg aus den beiden Spielen her. 

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