Luchse erleiden nächsten Tiefschlag

von Andreas Koller (Kommentare: 0)

Die Chamer verlieren in Würzburg mit 68:91.

Mit einem Sieg wollten sich die Bayerwald Luchse Cham in der zweiten Regionalliga von den letzten beiden Tabellenplätzen weiter entfernen. Ein desaströses erstes Viertel sorgte jedoch für deine enttäuschende 68:91-Niederlage in Würzburg.

Dem Chamer Headcoach stand gegen die TG Würzburg ItWheels Vipers nahezu der komplette Kader zur Verfügung. Doch auch die Gastgeber konnten erstmals seit längerer Zeit wieder auf acht Spieler zurückgreifen. „Die acht Spieler heute waren Luxus“, gestand Würzburgs Trainer Hutchinson nach der Partie. So hoffnungsvoll der ASV vor der Partie war, so schnell setzte die Ernüchterung ein. Das wohl schlechteste Viertel der Saison sorgte für Ratlosigkeit und Kopfschütteln bei Trainer Kevin Decker, aber auch den mitgereisten Chamer Fans. 8:32 lautete der Spielstand nach den ersten zehn Minuten. Dabei war es vor allem das eigene Unvermögen und die mangelnde Einstellung, die man auf dem Feld an den Tag legte. „Wir hatten bestimmt zehn Ballverluste allein im ersten Viertel und wurden gnadenlos dafür bestraft“, sagte Kapitän Andreas Koller. Die Gastgeber liefen einen Schnellangriff nach dem anderen und kamen so zu zahlreichen einfachen Punkten. In der Offensive wirkten die Chamer lethargisch und spielten die vorgegebenen Systeme nicht konsequent zu Ende. Das Umschaltspiel von Offensive auf Defensive fand in dieser Phase quasi nicht statt.

In der Folge fanden die Chamer zwar besser in die Partie und kamen in der Offensive zu besseren Abschlüssen, allerdings konnte der Vorsprung nicht verkürzt werden. „Wir haben uns defensiv ganz schlecht präsentiert, sind nicht schnell genug zurückgelaufen, waren in der Hilfe zu langsam und haben Würzburg so immer wieder zu leichten Punkten verholfen“, fasst Koller die Probleme zusammen. Decker versuchte zwar, durch wechselnde Verteidigungsvarianten mehr Zugriff zu bekommen, allerdings fruchtete keine davon. „Wenn man den Gegner in der Verteidigung nicht vor sich halten kann, dann gewinnst du kein Spiel, so einfach ist das“, spricht ein sichtlich enttäuschter Chamer Headcoach nach der Partie.

Am Ende schlug eine schmerzhafte 68:91-Niederlage zu Buche, die zwar in der Tabelle für die Chamer im ersten Moment nichts verändert hat, aber dennoch alles andere als hilfreich war. Zwar belegen die Bayerwald Luchse weiterhin Platz zwölf der Tabelle, allerdings ist die TG Würzburg mit dem Sieg nur noch einen Punkt dahinter. Für die Luchse geht es nun in zwei Heimspielwochenenden gegen die NINERS aus Chemnitz (Samstag, 30. April um 15 Uhr) sowie in das Rückspiel gegen die TG Würzburg in zwei Wochen (Sonntag, 8. Mai um 15 Uhr). „Durch die Niederlage in Würzburg sind wir jetzt in den beiden Heimspielen noch mehr unter Druck“, sagte Koller. 

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Luchse erleiden nächsten Tiefschlag

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Die Chamer verlieren in Würzburg mit 68:91.

Mit einem Sieg wollten sich die Bayerwald Luchse Cham in der zweiten Regionalliga von den letzten beiden Tabellenplätzen weiter entfernen. Ein desaströses erstes Viertel sorgte jedoch für deine enttäuschende 68:91-Niederlage in Würzburg.

Dem Chamer Headcoach stand gegen die TG Würzburg ItWheels Vipers nahezu der komplette Kader zur Verfügung. Doch auch die Gastgeber konnten erstmals seit längerer Zeit wieder auf acht Spieler zurückgreifen. „Die acht Spieler heute waren Luxus“, gestand Würzburgs Trainer Hutchinson nach der Partie. So hoffnungsvoll der ASV vor der Partie war, so schnell setzte die Ernüchterung ein. Das wohl schlechteste Viertel der Saison sorgte für Ratlosigkeit und Kopfschütteln bei Trainer Kevin Decker, aber auch den mitgereisten Chamer Fans. 8:32 lautete der Spielstand nach den ersten zehn Minuten. Dabei war es vor allem das eigene Unvermögen und die mangelnde Einstellung, die man auf dem Feld an den Tag legte. „Wir hatten bestimmt zehn Ballverluste allein im ersten Viertel und wurden gnadenlos dafür bestraft“, sagte Kapitän Andreas Koller. Die Gastgeber liefen einen Schnellangriff nach dem anderen und kamen so zu zahlreichen einfachen Punkten. In der Offensive wirkten die Chamer lethargisch und spielten die vorgegebenen Systeme nicht konsequent zu Ende. Das Umschaltspiel von Offensive auf Defensive fand in dieser Phase quasi nicht statt.

In der Folge fanden die Chamer zwar besser in die Partie und kamen in der Offensive zu besseren Abschlüssen, allerdings konnte der Vorsprung nicht verkürzt werden. „Wir haben uns defensiv ganz schlecht präsentiert, sind nicht schnell genug zurückgelaufen, waren in der Hilfe zu langsam und haben Würzburg so immer wieder zu leichten Punkten verholfen“, fasst Koller die Probleme zusammen. Decker versuchte zwar, durch wechselnde Verteidigungsvarianten mehr Zugriff zu bekommen, allerdings fruchtete keine davon. „Wenn man den Gegner in der Verteidigung nicht vor sich halten kann, dann gewinnst du kein Spiel, so einfach ist das“, spricht ein sichtlich enttäuschter Chamer Headcoach nach der Partie.

Am Ende schlug eine schmerzhafte 68:91-Niederlage zu Buche, die zwar in der Tabelle für die Chamer im ersten Moment nichts verändert hat, aber dennoch alles andere als hilfreich war. Zwar belegen die Bayerwald Luchse weiterhin Platz zwölf der Tabelle, allerdings ist die TG Würzburg mit dem Sieg nur noch einen Punkt dahinter. Für die Luchse geht es nun in zwei Heimspielwochenenden gegen die NINERS aus Chemnitz (Samstag, 30. April um 15 Uhr) sowie in das Rückspiel gegen die TG Würzburg in zwei Wochen (Sonntag, 8. Mai um 15 Uhr). „Durch die Niederlage in Würzburg sind wir jetzt in den beiden Heimspielen noch mehr unter Druck“, sagte Koller. 

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