Luchse verlieren engen Schlagabtausch

von Andreas Koller (Kommentare: 0)

Gut gekämpft und trotzdem verloren

Eine Woche nach dem schwachen Auftreten gegen Würzburg präsentierten sich die Basketballer des ASV Cham wieder von einer anderen Seite. Im Heimspiel gegen den Tabellendritten Niners Chemnitz reichte es am Ende nicht ganz und die Gäste bejubelten einen 95:97 – Erfolg.

 

Ohne Headcoach aber dafür mit einem Coaching Duo von Kai Berger und Vidoje Lukovic ging es für den ASV im Spiel gegen die Bundesliga-Reserve aus Chemnitz um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Sebastian Zierl und Baran Baygin fehlten auf Chamer Seite. Die Anfangsphase gehörte dennoch den Luchsen, die vor allem in Korbnähe von den Gästen kaum zu stoppen waren. Schnell hatte man sich so eine Sieben-Punkte-Führung herausgespielt. „Wir sind sehr gut in die Partie gekommen und haben unsere Stärken hervorragend ausgespielt. Von der Mentalität her haben wir uns ganz anders präsentiert als noch letzte Woche“, so Kapitän Andreas Koller.

Es entwickelte sich zwischen den beiden Teams ein offener Schlagabtausch auf Augenhöhe. Die aggressive Verteidigung der Gäste konnte der ASV immer wieder schön knacken und kam so zu einfachen Punkten. Die Fans sahen eine packende Partie, n der es mit 45:44 für die Luchse in die Halbzeitpause ging.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten dann aber die Niners. Headcoach Wende M. traf die richtigen Worte in der Kabine und so erspielte sich die junge Gästemannschaft innerhalb von nur sechs Minuten eine 13-Punkte-Führung (52:65). Kai Berger sah sich gezwungen, den Lauf der Gäste mit zwei Auszeiten zu unterbinden, ehe die Chamer wieder in die Spur fanden. „Am Ende hat es sich gerächt, dass wir in dieser Phase zwei Auszeiten opfern mussten“, so Koller nach der Partie. „Wir haben unkonzentriert gespielt und die Bälle wieder weggeworfen und so den Gegner zu einfachen Punkten eingeladen“, ergänzt Berger.

Bis zum Ende des dritten Viertels war es dann aber vor allem ein an diesem Tag gut aufgelegter Simon Zierl, der den ASV zurück ins Spiel holte. Allein 13 Punkte waren es von ihm in den letzten drei Spielminuten des dritten Viertels und so führten die Chamer erneut mit 72:67. Den Lauf setzten die Spieler von Kai Berger bis zur Mitte des letzten Viertels fort und bauten den Vorsprung auf acht Punkte aus.

 

Die Gäste kamen aber vor allem durch ihre Leistungsträger Jocelyn und Kapitän Gregori immer wieder zu Korberfolgen, während in der Schlussphase bei den Luchsen entscheidende Korbversuche wieder vom Ring sprangen. Drei Sekunden vor dem Ende war es dann erneut Gregori, der die entscheidenden zwei Punkte erzielte. Der ASV hatte keine Auszeit mehr zur Verfügung und so musste man durch einen weiten Pass in die gegnerische Hälfte versuchen, zum Korberfolg zu kommen. Dieser wurde abgefangen und die Chemnitzer Mannschaft bejubelte den 95:97-Erfolg. „Meine Jungs haben hervorragend gekämpft und hätten den Sieg verdient gehabt. Jetzt müssen wir weiter arbeiten und uns in den nächsten Spielen belohnen“, so Berger nach der Partie.

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Luchse verlieren engen Schlagabtausch

von Andreas Koller (Kommentare: 0)

Gut gekämpft und trotzdem verloren

Eine Woche nach dem schwachen Auftreten gegen Würzburg präsentierten sich die Basketballer des ASV Cham wieder von einer anderen Seite. Im Heimspiel gegen den Tabellendritten Niners Chemnitz reichte es am Ende nicht ganz und die Gäste bejubelten einen 95:97 – Erfolg.

 

Ohne Headcoach aber dafür mit einem Coaching Duo von Kai Berger und Vidoje Lukovic ging es für den ASV im Spiel gegen die Bundesliga-Reserve aus Chemnitz um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Sebastian Zierl und Baran Baygin fehlten auf Chamer Seite. Die Anfangsphase gehörte dennoch den Luchsen, die vor allem in Korbnähe von den Gästen kaum zu stoppen waren. Schnell hatte man sich so eine Sieben-Punkte-Führung herausgespielt. „Wir sind sehr gut in die Partie gekommen und haben unsere Stärken hervorragend ausgespielt. Von der Mentalität her haben wir uns ganz anders präsentiert als noch letzte Woche“, so Kapitän Andreas Koller.

Es entwickelte sich zwischen den beiden Teams ein offener Schlagabtausch auf Augenhöhe. Die aggressive Verteidigung der Gäste konnte der ASV immer wieder schön knacken und kam so zu einfachen Punkten. Die Fans sahen eine packende Partie, n der es mit 45:44 für die Luchse in die Halbzeitpause ging.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten dann aber die Niners. Headcoach Wende M. traf die richtigen Worte in der Kabine und so erspielte sich die junge Gästemannschaft innerhalb von nur sechs Minuten eine 13-Punkte-Führung (52:65). Kai Berger sah sich gezwungen, den Lauf der Gäste mit zwei Auszeiten zu unterbinden, ehe die Chamer wieder in die Spur fanden. „Am Ende hat es sich gerächt, dass wir in dieser Phase zwei Auszeiten opfern mussten“, so Koller nach der Partie. „Wir haben unkonzentriert gespielt und die Bälle wieder weggeworfen und so den Gegner zu einfachen Punkten eingeladen“, ergänzt Berger.

Bis zum Ende des dritten Viertels war es dann aber vor allem ein an diesem Tag gut aufgelegter Simon Zierl, der den ASV zurück ins Spiel holte. Allein 13 Punkte waren es von ihm in den letzten drei Spielminuten des dritten Viertels und so führten die Chamer erneut mit 72:67. Den Lauf setzten die Spieler von Kai Berger bis zur Mitte des letzten Viertels fort und bauten den Vorsprung auf acht Punkte aus.

 

Die Gäste kamen aber vor allem durch ihre Leistungsträger Jocelyn und Kapitän Gregori immer wieder zu Korberfolgen, während in der Schlussphase bei den Luchsen entscheidende Korbversuche wieder vom Ring sprangen. Drei Sekunden vor dem Ende war es dann erneut Gregori, der die entscheidenden zwei Punkte erzielte. Der ASV hatte keine Auszeit mehr zur Verfügung und so musste man durch einen weiten Pass in die gegnerische Hälfte versuchen, zum Korberfolg zu kommen. Dieser wurde abgefangen und die Chemnitzer Mannschaft bejubelte den 95:97-Erfolg. „Meine Jungs haben hervorragend gekämpft und hätten den Sieg verdient gehabt. Jetzt müssen wir weiter arbeiten und uns in den nächsten Spielen belohnen“, so Berger nach der Partie.

Zurück

Einen Kommentar schreiben